Schumanns Passion

23.03.2027 | 19:30 Uhr
Basel, Stadtcasino

Chorfoto der Gaechinger Cantorey. Die Musiker:innen stehen auf einer Treppe und blicken in die Kamera.

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Programm

Konzerteinführung Hingehört um 18.45 Uhr

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Johannes-Passion, BWV 245, in der Bearbeitung von Robert Schumann

Mitwirkende

  • Rowan Pierce

    Rowan Pierce, Sopran

  • Henriette Gödde

    Henriette Gödde, Alt

  • Patrick Grahl

    Patrick Grahl, Tenor (Evangelist)

  • Markus Eiche

    Markus Eiche, Bass (Christus)

  • Tobias Berndt

    Tobias Berndt, Bass (Pilatus)

  • Gaechinger Cantorey

    Gaechinger Cantorey

  • Hans-Christoph Rademann

    Hans-Christoph Rademann, Leitung

  • Kammerorchester Basel

    Kammerorchester Basel

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    Kammerorchester Basel

    Spiellust und musikalischer Entdeckergeist zeichnen das Kammerorchester Basel seit seiner Gründung 1984 aus. Mit grosser Energie und stilistischer Offenheit widmen sich die
    Musiker:innen einem breiten Repertoire – von Alter Musik auf historischen Instrumenten über Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Dabei entsteht ein lebendiger,
    unverwechselbarer Klang, getragen von der Begeisterung für gemeinsames Musizieren auf höchstem Niveau.

    In Basel fest verankert mit Abonnementreihen im Stadtcasino und dem eigenen Proben- und Aufführungsort Don Bosco, geniesst das Ensemble eine hohe internationale Reputation.
    Über 100 Konzerte pro Saison insgesamt führen das Orchester regelmässig auf grosse europäische Bühnen und zu renommierten Festivals.

    Ausgezeichnet mit dem Schweizer Musikpreis 2019, begeistert das Kammerorchester Basel mit künstlerischer Exzellenz und Ausdauer. Projekte wie Haydn2032, die Aufnahme und Aufführung aller Sinfonien von Joseph Haydn bis 2032, unter der Leitung von Giovanni Antonini oder die Einspielung der späten Haydn-Messen unter der Leitung von René Jacobs zeigen die tiefe Lust an langfristiger, kreativer Auseinandersetzung.

    Immer wieder entstehen inspirierende Partnerschaften mit Künstler:innen wie Sol Gabetta, Christian Gerhaher, Alexandra Dovgan und Vilde Frang und dem Collegium Vocale Gent.
    Die künstlerische Leitung liegt bei den Konzertmeister:innen sowie Dirigent:innen wie René Jacobs, Heinz Holliger, Delyana Lazarova oder Pierre Bleuse.

    Eine preisgekrönte Diskografie und vielfältige Vermittlungsformate runden das lebendige Wirken des Orchesters ab. Seit 2019 ist die Clariant Foundation Presenting Sponsor des
    Kammerorchester Basel.

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Konzertdetails

Kleiner, aber gewagter, gewaltiger, kühner und poetischer als die Matthäus-Passion: Bachs Johannes-Passion hat Robert Schumann so fasziniert, dass er sie modernisierte.

Johann Sebastian Bachs Kirchenmusik geriet nach seinem Tod mehr und mehr in Vergessenheit. Nur seine Klaviermusik blieb hochgeschätzt, obwohl sie zunächst teilweise nur in Abschriften vorlag. Dann kam Felix Mendelssohn Bartholdy: seine legendäre Wiederaufführung der Matthäus-Passion 1829 leitete eine Bach-Renaissance ein. Wenig später führte die Berliner Singakademie auch die Johannes-Passion auf. Zwar mit mässigem Erfolg, aber im jungen Robert Schumann gärte es fortan.

Und als er Musikdirektor in Düsseldorf wurde, nahm er sich endlich diese Johannes-Passion vor. «Ist sie nicht um vieles kühner, gewaltiger, poetischer als die nach Matthäus?», fragte er sich. «Sie ist gedrängt, durchaus genial, und von welcher Kunst!» Und so passte er sie der modernen Zeit an, rüstete die instrumentale Besetzung auf und um, ersetzte Instrumente, die nicht mehr gebräuchlich waren, änderte hie und da die Orchestrierung oder fügte (im Barock noch unbekannte) Klarinetten dazu.

Partner:innen

Mit freundlicher Unterstützung des

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