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Programm
Konzerteinführung Hingehört um 18.45 Uhr
Sergei Prokofjew (1891 – 1953)
Ouvertüre über hebräische Themen, op. 34a
György Ligeti (1923 – 2006)
«Concert Românesc» für Orchester
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Kammersinfonie op. 73a (Bearbeitung nach dem Streichquartett Nr. 3 op. 73 von Rudolf Barschai)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in F-Dur, op. 102
Mitwirkende
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Fazıl Say, Klavier
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Bar Avni, Leitung
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Kammerorchester Basel
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Konzertdetails
Ein Exilrusse schreibt heimatlich inspirierte Sehnsuchtsmusik. Ein Russe, der daheimblieb, schreibt süsseste Seelenmusik. Und ein Ungar beschwört die Kraft des Rhythmus.
Als Sergei Prokofjew 1918 seine Heimat verlässt, um in Amerika hoffentlich grosse Karriere zu machen, wird er enttäuscht: Keiner hat hier auf ihn gewartet. Umso mehr freut er sich, ein befreundetes jüdisches Ensemble wieder zu treffen, für das er voller Elan sogleich eine Ouvertüre komponiert – die, wie schön, «ziemlichen Erfolg» hat. Landsmann und Kollege Dmitri Schostakowitsch bleibt dagegen in Russland und wird dort zum mal hofierten, dann wieder geächteten Spielball der Parteipolitik. Aber seinen Erzfeind Stalin überlebt er und schreibt dann für seinen geliebten Sohn Maxim ein effektvolles, emotionales, hochromantisches Klavierkonzert.
Und noch mehr Schostakowitsch: Ein Streichquartett, das Dirigentenfreund Rudolf Barschai virtuos in eine Kammersinfonie verwandelt und klanglich aufgefächert hat. Auch György Ligeti hat (wie sein Landsmann Béla Bartók) osteuropäische Volksmelodien gesammelt und in seine eigene Musik eingearbeitet. So ist auch das vibrierende «Concert Românesc» entstanden, eine Apotheose der Fröhlichkeit.
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