Kirschblüte

14.04.2027 | 19:30 Uhr
Basel, Stadtcasino

Portrait des japanischen Pianisten Hayato Sumino.

Programm

Konzerteinführung Hingehört um 18.45 Uhr

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Pavane pour une Infante défunte

Hayato Sumino (*1995)
Neues Stück für Klavier und Orchester

Maurice Ravel 
Konzert für Klavier und Orchester in G-Dur

Robert Schumann (1810 – 1856)
Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, op. 38 «Frühlingssinfonie»

Mitwirkende

  • Hayato Sumino

    Hayato Sumino, Klavier

  • Pierre Bleuse

    Pierre Bleuse, Leitung

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    Pierre Bleuse

    Pierre Bleuse ist der musikalische Leiter des «Ensemble Intercontemporain» und des «Odense Symphony Orchestra», letzteres leitet er seit 2021. Er eröffnet die Saison 2025/26 mit dem Ensemble der BBC Proms, dem Ravel Festival in Saint-Jean-de-Luz und der Philharmonie de Paris. Zu dieser Saison gehören Debüts mit dem Schwedischen und Finnischen Radio Symphonie Orchester, der NDR Elbphilharmonie (Hamburg), dem SWR Stuttgart mit Sol Gabetta und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Zudem kehrt er zum São Paulo State Symphony zurück und tritt mit dem City of Birmingham Symphony, dem Singapore Symphony und dem Nederlands Philharmonisch Orkest auf. 

    Er dirigierte bereits bedeutende internationale Orchester. Darunter das Royal Concertgebouw, die BBC Symphony, das Orchestre de Paris, das Orchestre National de France, das Tokyo und Singapore Symphony Orchester, Deutsche Radio Orchester (NDR, MDR, HR), das Tonkünstler Orchester, das Suisse Romande, die Kungliga Filharmonikerna und das Orquesta Nacional de España. Bleuse arbeitet regelmässig mit führenden Solist:innen wie Joyce DiDonato, Karita Mattila, Patricia Kopatchinskaja, Pierre-Laurent Aimard, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Emmanuel Pahud, and Renaud and Gautier Capuçon zusammen. Er studierte Dirigieren bei Jorma Panula in Finnland und Laurent Gay in Genf.

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  • Kammerorchester Basel

    Kammerorchester Basel

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    Kammerorchester Basel

    Aufblühen: Musik als lebendiger Impuls

    Seit 1984 steht das Kammerorchester Basel für Spiellust, Entdeckergeist und künstlerische Exzellenz. In der Saison 2026/27 setzt das Orchester unter dem Motto «Aufblühen» auf die Kraft der Musik als Quelle der Inspiration und des Wachstums, sowohl für die Musiker:innen, als auch für das Publikum und die nächste Generation.

    Ob im Stadtcasino Basel, im eigenen Proben- und Aufführungsort Don Bosco oder auf Tourneen: Das Orchester verbindet Tradition mit Innovation. Von Alter Musik auf historischen Instrumenten bis hin zu zeitgenössischen Werken entsteht ein unverwechselbarer Klang, der stilistische Offenheit und Leidenschaft für gemeinsames Musizieren auf höchstem Niveau atmet. Über 100 Konzerte pro Saison insgesamt führen das Orchester regelmässig auf grosse europäische Bühnen und zu renommierten Festivals.

    2019 wurde das Kammerorchester Basel als erstes Orchester mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet und damit für seine künstlerische Tiefe und Vielseitigkeit gewürdigt. Langfristige Projekte wie Haydn2032 zeigen die Freude an tiefer Auseinandersetzung mit besonderen Werken und formen eine preisgekrönte Diskografie.
    Die regelmässige Zusammenarbeit mit Dirigent:innen wie Francesco Corti, Bar Avni, Krzysztof Urbański und Giovanni Antonini lassen inspirierende Partnerschaften entstehen. In dieser Saison blüht das Orchester weiter auf mit wunderbaren Künstler:innen wie Fazıl Say, Isabelle Faust, Pierre-Laurent Aimard, Hayato Sumino, Nemanja Radulović und dem Tölzer Knabenchor u. a.

    Ein zentraler Aspekt des Kammerorchester Basel ist die zukunftsweisende Vermittlungsarbeit. Durch partizipative Projekte und den kreativen Austausch mit Kindern und Jugendlichen wird Musik erlebbar und pflanzt sich wie ein Same weiter fort.

    Seit 2019 ist die Clariant Foundation Presenting Sponsor des Kammerorchester Basel.

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Konzertdetails

Duftend und zart blüht der japanische und der deutsch-romantische Frühling, und dazu zerstäuben Ravels Tonwolken in Myriaden glitzernder Klangperlen.

März 1841: Robert Schumann schreibt euphorisch ins Tagebuch «schöner glücklicher Abend».  In nur vier Tagen hat er seine erste Sinfonie komponiert, die Uraufführung (Freund Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert sie) ist ein durchschlagender Erfolg. Endlich kann er da anknüpfen, wo Beethoven aufgehört hatte und seinen eigenen Beitrag zur sinfonischen Tradition vorstellen. Jahrelang hatte ihm das auf dem Magen gelegen. Zudem ist er frisch mit Clara verheiratet und glücklich wie selten in seinem Leben.

Frühlingsgefühle auch von Shootingstar, Komponist, Pianist, Informatiker und Youtube-Star (1,5 Millionen Follower) Hayato Sumino aus Tokio, der mit seinen 30 Jahren bereits weltweit unterwegs ist. 

Neben einer neuen, eigenen Komposition nimmt er sich auch Ravels Konzert vor, das so leicht klingen soll, heiter und klassisch-unterhaltsam. Was noch lange nicht heisst, dass es auch leicht zu spielen wäre. Maurice Ravel ist die Arbeit daran schwergefallen: halb im Scherz meinte er, fast darüber gestorben zu sein.

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