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Programm
Konzerteinführung Hingehört um 18.45 Uhr
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 61
Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 7 in d-Moll, op. 70
Mitwirkende
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Nemanja Radulović, Violine
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Krzysztof Urbanski, Leitung
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Kammerorchester Basel
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Konzertdetails
Drama und Feuer: das einzige Geigenkonzert des grossen Meisters aus Wien. Pathos und Spannung: Dvořáks Siebte, die von London aus die Welt erobert hat.
Als Einspringer für Ludwig van Beethovens Violinkonzert ist er über Nacht bekannt geworden. Nun nimmt sich der serbische Geiger Nemanja Radulović das Konzert wieder vor – dieses Gipfelwerk der Klassik, von dem damals die Zeitgenossen eher nicht einverstanden sind: manche Schönheit sei zwar schon darin zu finden, aber es sei halt zu lang, zu zerrissen, zu ermüdend. Solche Urteile gibt es oft bei Beethoven, aber nur am Anfang: immer schafft er es, sein Publikum zu erziehen und letztlich doch mitzureissen.
Antonín Dvořák hat es da mit seiner Sinfonie Nr. 7 leichter. Ein Auftrag aus London gibt ihm die Hoffnung, «die ganze Welt zu bewegen, und Gott gebe, dass es so wird!» Es wird.
Die Londoner sind hingerissen und Dvořák ist selig: «Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich die Engländer ehren! Überall wird über mich geschrieben und man sagt, ich sei der Löwe in London.» Nicht schlecht, dieser Vergleich mit dem König der Tiere. Denn von Dvořáks neun Sinfonien ist die siebte eindeutig die leidenschaftlichste, die dramatischste.
