Einfach oder doppelt

07.11.2026 | 19:30 Uhr
Basel, Stadtcasino

Portrait von Pierre Laurent Aimard. Er blickt an den linken Bildrand.

Der Einzelticketverkauf beginnt am 5.8.2026. Buchen Sie jetzt Ihr Abo!

Programm

Konzerteinführung Hingehört um 18.45 Uhr

Beat Furrer (*1956)
Neues Werk für Orchester (UA, Kompositionsauftrag)

Béla Bartók (1881 – 1945)
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, Sz 106, BB 114, Paul Sacher zugeeignet

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in Es-Dur, op. 73

Mitwirkende

  • Pierre-Laurent Aimard

    Pierre-Laurent Aimard, Klavier

  • Pierre Bleuse

    Pierre Bleuse, Leitung

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    Pierre Bleuse

    Pierre Bleuse ist der musikalische Leiter des «Ensemble Intercontemporain» und des «Odense Symphony Orchestra», letzteres leitet er seit 2021. Er eröffnet die Saison 2025/26 mit dem Ensemble der BBC Proms, dem Ravel Festival in Saint-Jean-de-Luz und der Philharmonie de Paris. Zu dieser Saison gehören Debüts mit dem Schwedischen und Finnischen Radio Symphonie Orchester, der NDR Elbphilharmonie (Hamburg), dem SWR Stuttgart mit Sol Gabetta und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Zudem kehrt er zum São Paulo State Symphony zurück und tritt mit dem City of Birmingham Symphony, dem Singapore Symphony und dem Nederlands Philharmonisch Orkest auf. 

    Er dirigierte bereits bedeutende internationale Orchester. Darunter das Royal Concertgebouw, die BBC Symphony, das Orchestre de Paris, das Orchestre National de France, das Tokyo und Singapore Symphony Orchester, Deutsche Radio Orchester (NDR, MDR, HR), das Tonkünstler Orchester, das Suisse Romande, die Kungliga Filharmonikerna und das Orquesta Nacional de España. Bleuse arbeitet regelmässig mit führenden Solist:innen wie Joyce DiDonato, Karita Mattila, Patricia Kopatchinskaja, Pierre-Laurent Aimard, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Emmanuel Pahud, and Renaud and Gautier Capuçon zusammen. Er studierte Dirigieren bei Jorma Panula in Finnland und Laurent Gay in Genf.

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  • Kammerorchester Basel

    Kammerorchester Basel

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    Kammerorchester Basel

    Spiellust und musikalischer Entdeckergeist zeichnen das Kammerorchester Basel seit seiner Gründung 1984 aus. Mit grosser Energie und stilistischer Offenheit widmen sich die
    Musiker:innen einem breiten Repertoire – von Alter Musik auf historischen Instrumenten über Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Dabei entsteht ein lebendiger,
    unverwechselbarer Klang, getragen von der Begeisterung für gemeinsames Musizieren auf höchstem Niveau.

    In Basel fest verankert mit Abonnementreihen im Stadtcasino und dem eigenen Proben- und Aufführungsort Don Bosco, geniesst das Ensemble eine hohe internationale Reputation.
    Über 100 Konzerte pro Saison insgesamt führen das Orchester regelmässig auf grosse europäische Bühnen und zu renommierten Festivals.

    Ausgezeichnet mit dem Schweizer Musikpreis 2019, begeistert das Kammerorchester Basel mit künstlerischer Exzellenz und Ausdauer. Projekte wie Haydn2032, die Aufnahme und Aufführung aller Sinfonien von Joseph Haydn bis 2032, unter der Leitung von Giovanni Antonini oder die Einspielung der späten Haydn-Messen unter der Leitung von René Jacobs zeigen die tiefe Lust an langfristiger, kreativer Auseinandersetzung.

    Immer wieder entstehen inspirierende Partnerschaften mit Künstler:innen wie Sol Gabetta, Christian Gerhaher, Alexandra Dovgan und Vilde Frang und dem Collegium Vocale Gent.
    Die künstlerische Leitung liegt bei den Konzertmeister:innen sowie Dirigent:innen wie René Jacobs, Heinz Holliger, Delyana Lazarova oder Pierre Bleuse.

    Eine preisgekrönte Diskografie und vielfältige Vermittlungsformate runden das lebendige Wirken des Orchesters ab. Seit 2019 ist die Clariant Foundation Presenting Sponsor des
    Kammerorchester Basel.

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Konzertdetails

Eine Auftragskomposition für Paul Sacher und das Basler Kammerorchester und eine Uraufführung von Beat Furrer sind eine Einladung, unbekanntes Terrain zu erkunden.

1809 ist Wien von den napoleonischen Truppen besetzt, die Versorgungslage ist dramatisch. Erzherzog Rudolf, Beethovens Mäzen, Freund und Klavierschüler hat die Stadt verlassen, so fehlt auch eine wichtige Geldquelle. Beethoven komponiert in Vorfreude (er wird es Rudolf bei dessen Rückkehr widmen und dafür eine Extraportion Gulden bekommen) ein Klavierkonzert, das nicht martialisch oder durchzogen von Kriegssorgen daherkommt, sondern souverän-majestätisch – als ob eine Krise durchlebt, überwunden, bewältigt wurde.

Zum zehnjährigen Jubiläum des Basler Kammerorchesters 1936 schreibt Béla Bartók für Paul Sacher, der das Orchester gegründet hatte, die Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug. Zur Uraufführung wird der Komponist selbst beschenkt: mit einem Riesenerfolg. Von Basel aus erobert das Werk ganz Europa.

Und es gibt Neues von Beat Furrer, dem Schweizer, der vor 50 Jahren nach Wien auswanderte und dort eine Weltkarriere als Meister der suggestiven Musikgeschichten gemacht hat, der kompositorischen Expeditionen in unbekanntes Land.

Partner:innen

Mit freundlicher Unterstützung von

  • Gedächtnisstiftung Peter Kaiser
  • International Music and Art Foundation
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