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Programm
18.15 Uhr Haydn-Lesung mit Adriana Altaras
Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 14 in A-Dur, Hob. I/14
Sinfonie Nr. 88 in G-Dur, Hob. I/88
Sinfonie Nr. 89 in F-Dur, Hob. I/89
Anton Kraft (1749 – 1820)
Gran Duo concertante für Violine und Violoncello in d-Moll, op. 3, Nr. 1
Mitwirkende
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Giovanni Antonini, Leitung
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Kammerorchester Basel
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Konzertdetails
Von der Frühklassik zur Vollendung: eine sinfonische Reise mit Joseph Haydn.
Joseph Haydns Beziehung zu den ihm unterstellten Mitgliedern der esterházyschen Hofkapelle war von Kollegialität, Vertrauen und nicht zuletzt auch wahrer Freundschaft geprägt. Wie sich dies in seiner Musik – etwa in diversen mit «Solo» gekennzeichneten Passagen seiner Sinfonien – äusserte, wie Freundschaften gepflegt aber auch wie Vertrauen gebrochen wurde, davon erzählt das 26. Projekt von Haydn2032.
Der eine, Joseph Weigl, wirkte von 1761 bis 1769 nicht nur bei nahezu allen Diensten des Orchesters mit, sondern übernahm u. a. auch den Violoncello-Part in Haydns kammermusikalischen Werken. Der andere, Johann Tost, war von 1783 bis 1788 Stimmführer der zweiten Violinen und hatte bereits 1787 begonnen, mit Werken von Haydn Handel zu treiben, wobei er bald ausgesprochen zweifelhafte Geschäftspraktiken an den Tag legte.
So gab Tost etwa bei Haydn sechs Sinfonien in Auftrag, von denen der Meister aber nur zwei zu Papier brachte, nachdem ihm sein Geschäftspartner offenbar einen beträchtlichen Teil der vereinbarten Vorauszahlung schuldig geblieben war: die Sinfonien Nr. 88 und 89.
Das Programm skizziert eine sinfonische Reise, die durch ein noch zu benennendes Werk ergänzt wird.
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