Liebe. Eifersucht. Händel.

04.08.2026 | 19:00 Uhr
Basel, Martinskirche

Bitte beachten Sie das geänderte Programm sowie die geänderte Konzertzeit: Das Konzert beginnt um 19.00 Uhr.

Programm

Dauer: bis ca. 21.00 Uhr inklusive Pause

Georg Friedrich Händel

Arien aus «Aci, Galatea e Polifemo» HWV 72
Ouvertüre zur Oper «Serse» HWV 40
«Crude furie» Arie des Serse aus der Oper «Serse» HWV 40
«Invida sorte Avara» Arie des Il Ré di Scozia aus der Oper «Ariodante» HWV 33
«Piangerò la sorte mia» Arie der Cleopatra aus «Giulio Cesare» HWV 17
Concerto Grosso op. 3 Nr. 2 in B-Dur HWV 313
Ouvertüre zur Oper «Agrippina» HWV 6



Mitwirkende

Leitung

  • Baptiste Lopez

    Baptiste Lopez, Violine und Leitung

    Über Baptiste

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    Baptiste Lopez

    Während seiner Ausbildung auf der modernen Violine bei Jean-Jacques Kantorow am Pariser Konservatorium arbeitete der französische Geiger Baptiste Lopez mit Persönlichkeiten wie Philippe Herreweghe, Sigiswald Kujiken, Robert D. Levin und Alessandro Moccia zusammen. Dabei drang er tief ein in die Kunst des Spiels auf historischen Instrumenten und begeisterte sich für den klanglichen Reichtum der Streichinstrumente mit Darmsaiten. Diese Beschäftigung mit der Alten Musik hatte einen starken Einfluss auf seine Art, Musik zu spielen, und verhalf ihm zu einem architektonischen, harmonischen und kontrapunktischen Denken nicht nur in der Alten, sondern auch in der neueren Musik – eine äusserst fruchtbare Voraussetzung für seine Karriere als Leiter unterschiedlicher Ensembles.
    Auf der modernen Geige spielte Lopez viel Kammermusik, aber auch in mehreren Sinfonieorchestern, so etwa in der Pariser Oper und jüngst auf Einladung von Philippe Herreweghe für drei Jahre als Konzertmeister des Sinfonieorchesters von Antwerpen. Mit dem Hintergrund als Interpret von Barockmusik wirkte er in den letzten zehn Jahren als Konzertmeister des Collegium Vocale Gent, das ihn heute noch als Konzertmeister einlädt. Er leitet unter anderem auch das Ensemble des französischen Countertenors Damien Guillon, Le Banquet Céleste sowie das Ensemble Pygmalion.
    Sein bevorzugtes Gebiet ist sicherlich die Interpretation klassischer und romantischer Musik auf Originalklang-Instrumenten. Dies nicht nur in Ensembles wie dem Orchestre des Champs-Élysées, Il Convito oder Chambre Philharmonique, sondern auch als Kammermusiker vor allem mit dem 2008 gegründeten Edding Quartet, mit dem Baptiste Lopez zahlreiche Konzerte gegeben und CDs aufgenommen hat, Kammermusik von Haydn, Beethoven, Brahms und Schumann auf Darmsaiten. Nach vielen Jahren der Konzentration auf Kammermusik will er den Schwerpunkt jetzt stärker auf das Orchester-Repertoire legen. Mit der Pianistin Maude Gratton hat er 2016 ein Kammerorchester gegründet, das er als Konzertmeister leitet. Jüngst begann seine Zusammenarbeit als Konzertmeister mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble auf Einladung von dessen Dirigenten Thomas Hengelbrock. Seit Juni 2018 ist er Konzertmeister beim Kammerorchester Basel.

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Orchester

  • Kammerorchester Basel

    Kammerorchester Basel

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    Kammerorchester Basel

    Aufblühen: Musik als lebendiger Impuls

    Seit 1984 steht das Kammerorchester Basel für Spiellust, Entdeckergeist und künstlerische Exzellenz. In der Saison 2026/27 setzt das Orchester unter dem Motto «Aufblühen» auf die Kraft der Musik als Quelle der Inspiration und des Wachstums, sowohl für die Musiker:innen, als auch für das Publikum und die nächste Generation.

    Ob im Stadtcasino Basel, im eigenen Proben- und Aufführungsort Don Bosco oder auf Tourneen: Das Orchester verbindet Tradition mit Innovation. Von Alter Musik auf historischen Instrumenten bis hin zu zeitgenössischen Werken entsteht ein unverwechselbarer Klang, der stilistische Offenheit und Leidenschaft für gemeinsames Musizieren auf höchstem Niveau atmet. Über 100 Konzerte pro Saison insgesamt führen das Orchester regelmässig auf grosse europäische Bühnen und zu renommierten Festivals.

    2019 wurde das Kammerorchester Basel als erstes Orchester mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet und damit für seine künstlerische Tiefe und Vielseitigkeit gewürdigt. Langfristige Projekte wie Haydn2032 zeigen die Freude an tiefer Auseinandersetzung mit besonderen Werken und formen eine preisgekrönte Diskografie.
    Die regelmässige Zusammenarbeit mit Dirigent:innen wie Francesco Corti, Bar Avni, Krzysztof Urbański und Giovanni Antonini lassen inspirierende Partnerschaften entstehen. In dieser Saison blüht das Orchester weiter auf mit wunderbaren Künstler:innen wie Fazıl Say, Isabelle Faust, Pierre-Laurent Aimard, Hayato Sumino, Nemanja Radulović und dem Tölzer Knabenchor u. a.

    Ein zentraler Aspekt des Kammerorchester Basel ist die zukunftsweisende Vermittlungsarbeit. Durch partizipative Projekte und den kreativen Austausch mit Kindern und Jugendlichen wird Musik erlebbar und pflanzt sich wie ein Same weiter fort.

    Seit 2019 ist die Clariant Foundation Presenting Sponsor des Kammerorchester Basel.

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Solist:innen

  • Kateryna Kasper

    Kateryna Kasper, Sopran

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    Kateryna Kasper

    Die ukrainisch-deutsche Sopranistin Kateryna Kasper zeichnet sich durch stilistische Vielseitigkeit in Oper, Oratorium und Lied aus. Sie tritt weltweit an führenden Opernhäusern, Konzerthäusern und Festivals auf und ist für ihre nuancierten Interpretationen von grosser Ausdrucksstärke bekannt. Ihr Repertoire reicht von Bachs Oratorien und Passionen über Händels, Mozarts und Strauss grosse Opernpartien bis zu Mahlers Sinfonien und umfasst Werke von Haydn, Brahms, Mendelssohn, Dvořák, Poulenc und Henze sowie ein umfassendes romantisches Liedrepertoire.

    Zu ihren jüngsten Höhepunkten zählen ihre Rollendebüts als Cleopatra in Händels Giulio Cesare und als Micaëla in Bizets Carmen an der Oper Frankfurt sowie ihr UK-Operndebüt als Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande bei der Longborough Festival Opera.

    In der kommenden Spielzeit debütiert Kateryna Kasper am Theater an der Wien als Armida in einer Neuproduktion von Händels Rinaldo unter Francesco Corti und in der Regie von Nadja Loschky. Weitere Höhepunkte sind die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, das Programm Queen Christina’s World mit dem Helsinki Baroque Orchestra und Cecilia Bernardini in Helsinki und Riga, ein Kammermusikprogramm mit Werken von Mozart und Gluck in Santiago de Compostela sowie ein Neujahrskonzert mit Arien von Mozart und Haydn mit dem Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks.

    Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester. Zu den gemeinsamen Projekten zählen die CD-Aufzeichnung von Webers Der Freischütz (ausgezeichnet mit dem Opus Klassik), eine Tournee mit Mozarts Idomeneo als Elettra (u. a. am Teatro Real Madrid, am Gran Teatre del Liceu Barcelona, im DeSingel Antwerpen und in der Elbphilharmonie Hamburg) sowie Bachs Matthäuspassion unter der Leitung von Francesco Corti in Europa und Südkorea. Als Arianna in Vivaldis Il Giustino war sie an der Staatsoper Berlin zu erleben und später mit dem Freiburger Barockorchester auf internationaler Tournee.

    Mit dem B’Rock Orchestra interpretierte sie Orasia, ihre Paraderolle in Orpheus von Telemann, sowie Piacere in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno und gastierte europaweit sowie in Seoul, Tongyeong und Tokio. Händels Aci, Galatea e Polifemo sang sie in Barcelona und Wien und bei den Händel-Festspielen Halle mit dem Kammerorchester Basel; mit demselben Werk gab sie ihr kanadisches Debüt mit dem Arion Baroque Orchestra in Montréal.

    Mit Václav Luks und Collegium 1704 sang sie Mozarts c-Moll-Messe bei den Salzburger Festspielen, Isacco in Myslivečeks Abramo ed Isacco u. a. im Rudolfinum Prag und im Concertgebouw Amsterdam sowie Händels Susanna beim Litomyšl Smetana Festival.

    Zu ihren jüngsten Konzertengagements zählen Bachs Weihnachtsoratorium mit den Wiener Symphonikern, Haydns Die Schöpfung in der Tonhalle Zürich, Brahms Ein deutsches Requiem mit den Bochumer Symphonikern sowie Bachs Johannes-Passion mit dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria unter Karel Mark Chichon. Die Einspielung von Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz mit dem RIAS Kammerchor und dem Konzerthausorchester Berlin unter Justin Doyle erschien 2026. Sie interpretierte Mendelssohns Paulus und Elias sowie Mahlers Sinfonien unter Dirigenten wie Sebastian Weigle und Jaap van Zweden.

    Weitere Opernengagements führten sie an die Opera Ballet Vlaanderen mit Mozarts Don Giovanni sowie an die Los Angeles Opera mit Purcells Dido und Aeneas.

    Mit grosser Leidenschaft widmet sie sich auch dem Lied. 2018 erschien ihr Debütalbum O wüsst ich doch den Weg zurück ... mit Hilko Dumno, 2022 folgten Liedzyklen von Schostakowitsch und Weinberg mit dem Trio Vivente sowie das Liedalbum Ein süsses Deingedenken mit Liedern von Fanny und Felix Mendelssohn, eingespielt mit Dmitry Ablogin.

    Von 2014 bis 2024 war Kateryna Kasper Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und interpretierte dort ein breites Repertoire von Barock bis Moderne, darunter Romilda, Angelica, Pamina, Susanna, Gretel, Sophie, Titania sowie die Junge Frau in der Uraufführung von Der Goldene Drache, einer Rolle, die Péter Eötvös für sie komponierte.

    Kateryna Kasper studierte in Donezk, Nürnberg und Frankfurt bei Raisa Kolesnik, Edith Wiens und Hedwig Fassbender. 2014 gewann sie den Internationalen Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Helsinki.

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  • Sophie Harmsen

    Sophie Harmsen, Mezzosopran

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    Sophie Harmsen

    Sophie Harmsen ist sowohl im Konzertsaal als auch auf der Opernbühne international erfolgreich und liefert wunderschön gestaltete, emotional intelligente Darbietungen in einem breit gefächerten Repertoire.

    Als begeisterte Reisende hat sie in ihrer Karriere einige der schönsten Veranstaltungsorte der Welt kennengelernt, wie das Teatro Colon, den Palau de la Musica, das Teatro Real, die Wigmore Hall, das Concertgebouw Amsterdam, das Konzerthaus Wien, die Philharmonie de Paris, das Shanghai Grand Theatre und die Elbphilharmonie Hamburg.

    Sophie tritt regelmässig mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Symphonieorchester, dem Deutschen Symphonie Orchester, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Orchestre National de Paris, musicAeterna, dem Konzerthausorchester Berlin, den Düsseldorfer Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Freiburger Barockorchester auf.

    Sie hat mit Dirigenten wie Jeremie Rhorer, Thomas Hengelbrock, Ádám Fischer, Iván Fischer, Teodor Currentzis, Vaclav Luks, Jos van Veldhoven, Andreas Spering, Daniel Harding, Constantinos Carydis, Kent Nagano, Markus Stenz, Philippe Herreweghe, Frieder Bernius, René Jacobs und Pablo Heras-Casado gearbeitet.

    Viele ihrer CD-Einspielungen wurden mit Preisen ausgezeichnet, z. B. Bruckners Missa Solemnis mit dem RIAS Kammerchor (Diapason d'Or) und die Gesamtaufnahme von J.S. Bachs Luther Kantaten mit Christoph Spering (Echo 2017).

    Sophies Karriere begann an der Cape Town Opera mit Rollen wie Hermia (Britten, A Midsummer Night's Dream), Graf Orlowsky (Strauss, Die Fledermaus) und Cherubino (Mozart, Le nozze di Figaro). Seither sang sie Annio (Mozart, La Clemenza di Tito) am Teatro Real Madrid, Dorabella (Mozart, Cosi fan tutte) an der Opéra de Dijon und der Opéra de Luxembourg, Stephano (Gounod, Romeo et Juliette) am Tiroler Landestheater in Innsbruck, Argene (Myslivecek, L'Olimpiade) an den Opernhäusern Prag, Caen und am Theater an der Wien. In dieser Zeit hat sie mit Regisseuren wie Robert Wilson, Ursel und Karl-Ernst Herrmann, William Kentridge und Andreas Dresen zusammengearbeitet.

    Zu Sophies aktuellem Konzertrepertoire gehören Wagners Wesendonck-Lieder, Mahlers Das Lied von der Erde, Rückert-Lieder, Dvoraks Requiem, Beethovens Missa Solemnis und Beethovens Neunte.

    Sophie tritt häufig bei internationalen Festivals auf, darunter die Salzburger Festspiele, die Mozartwoche Salzburg, das Schleswig-Holstein Musikfestival, das Rheingau Musikfestival, die Internationalen Händelfestspiele Göttingen und Halle sowie das Bachfest Leipzig.

    Zu den jüngsten Höhepunkten zählen ihr Debüt als Octavian in Der Rosenkavalier in der Felsenreitschule in Salzburg, Bachs Weihnachtsoratorium mit Christophe Rousset, ihr erstes Verdi-Requiem mit dem Antwerpener Symphonieorchester und Philippe Herreweghe, Mahlers Das Klagende Lied beim Mahler-Festival Leipzig mit dem MDR Sinfonieorchester und Dennis Russel Davies sowie Mendelssohns Walpurgisnacht mit dem SWR Sinfonieorchester unter Pablo Heras-Casado.

    Zu den Höhepunkten dieser Saison gehören Auftritte mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, dem MDR Sinfonieorchester, den Wiener Symphonikern, dem Orchestra deal Toscana sowie Wiedereinladungen zu den Antwerpener Symphonikern, Les Talens Lyriques und dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Karina Canellakis, Sylvain Cambreling, Alexander Liebreich, Constantinos Carydis, Markus Stenz, Philippe Herreweghe, Christophe Rousset und René Jacobs.

    Sophie Harmsen studierte an der University of Cape Town und bei Prof. Dr. Edith Wiens, wird seit vielen Jahren von Tobias Truniger betreut und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin.

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  • Luigi De Donato

    Luigi De Donato, Bass

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    Luigi De Donato

    Luigi De Donato wurde in Cosenza geboren, wo er seine musikalische Ausbildung am Konservatorium S. Giacomantonio absolvierte. Später studierte er bei Margaret Baker, Gianni Raimondi, Regina Resnik und Bonaldo Giaiotti. Er gewann mehrere internationale Gesangswettbewerbe und erhielt den Preis für die beste Bassstimme beim Internationalen Wettbewerb für Opernsänger Francesco Paolo Tosti. Der vielseitige Musiker und Sänger Luigi verfügt über ein unglaublich breites Repertoire, das vom Frühbarock bis zur Romantik reicht.

    Vor kurzem gab er sein Rollendebüt als Il Conte in Le Nozze di Figaro unter Václav Luks in Brünn und Caen und sang seinen ersten Gessler in einer neuen Produktion von Francesco Lanzillotta/Bruno Ravella von Rossinis Guillaume Tell, mit der die Saison 2024/25 der Opéra de Lausanne eröffnet wurde.

    Als einer der führenden Interpreten des Repertoires des 17. und 18. Jahrhunderts sang Luigi Monteverdis Orfeo (Caronte) und Il Ritorno d’Ulisse in patria (Il Tempo und Nettuno) unter der Leitung von Rinaldo Alessandrini und unter der Regie von Robert Wilson für die Scala und kehrte für diese Rollen an das Teatro Real in Madrid in einer Inszenierung von William Christie/Pier Luigi Pizzi. Mit Jean-Christophe Spinosi stand er als Seneca in L’Incoronazione di Poppea für das Teatro Colón in Buenos Aires auf der Bühne.

    Zu seinen Händel-Rollen zählen Ariodate (Serse) in Madrid, Moskau und Barcelona unter der Leitung von Spinosi; Lucifero in La Resurrezione unter Diego Fasolis und Vacáv Luks; Polifemo (Aci, Galatea e Polifemo) mit Giovanni Antonini bei den Salzburger Festspielen, im Pierre Boulez Saal in Berlin zusammen mit Akamus und unter Ruben Jais sowohl beim George Enescu Festival in Bukarest als auch in der Londoner Wigmore Hall; Leone (Tamerlano) am Teatro Real in Madrid mit Paul McCreesh und Graham Vick; Argante (Rinaldo) auf einer Italien-Tournee und Claudio (Agrippina) an der La Seine Musicale in Paris, beide unter der Leitung von Ottavio Dantone; Der König von Schottland (Ariodante) in einer Produktion von Gianluca Capuano/David Alden am Bolschoi-Theater.

    Im Bereich des Belcanto sang Luigi De Donato die Rolle des Alidoro in La Cenerentola am Théâtre des Champs-Elysées und an der Opéra de Lausanne unter der Leitung von Stefano Ranzani und in der Inszenierung von Adriano Sinivia; Podestà in La Gazza ladra an der Frankfurter Staatsoper; Mustafa in L’Italiana in Algeri an der Königlichen Oper von Versailles und beim Festival von Beaune, wo er unter der Leitung von Jérémie Rhorer auch die Rolle des Basilio in Il Barbiere di Siviglia verkörperte.

    Weitere Höhepunkte seiner Karriere sind Le Grand Inquisiteur in Don Carlos an der Hamburgischen Staatsoper, Sarastro in Die Zauberflöte am Théâtre du Capitole de Toulouse und Polyphème in Lullys Acis et Galatée an der Seite von Federico Maria Sardelli für das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino.

    Luigi sang die Hauptrolle in Vivaldis Olimpiade (Alcandro, Clistene) unter Alessandro De Marchi bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und an der Opéra de Nice und am Théâtre des Champs-Elysées unter Jean-Christophe Spinosi.

    Kürzlich hat er sich mit Václav Luks für die Veröffentlichung seines ersten Soloalbums «Polifemo, the Baroque Monster» wieder zusammengetan, das sie derzeit auf einer Europatournee vorstellen. Für Naïve und in Zusammenarbeit mit Fabio Biondi hat er Vivaldis lange verschollene Oper Argippo veröffentlicht.

    In der Saison 2025/26 gibt Luigi sein Rollendebüt als Méphistophélès unter Laurent Campellone in einer Neuproduktion von Faust für die Opéra Royal de Versailles und die Opéra de Tours, kehrt in der Rolle des Sarasto in Die Zauberflöte in einer Inszenierung von Giuseppe Grazioli/Cédric Klapisch an der Opéra de Saint-Etienne zurück und wiederholt Lullys Atys (le Fleuve Sangar) unter Leonardo García Alarcón in Versailles. Luigi wird mit Stéphane Fuget für Händels Agrippina (Claudio) beim Festival von Beaune, Purcells Dido und Aeneas (Aeneas) am Théâtre des Champs-Elysées, Peris Euridice (Plutone/Radamanto) in Versailles und Monteverdis L'Orfeo (Plutone, Caronte) an der Opéra de Dijon.

    Mit Václav Luks wird er Stradellas San Giovanni Battista (Erode) in Prag und Dresden aufführen und das Recital «Polifemo, das Barockmonster» für das Smetanova Litomyšl Festival geben.

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Eindrücke

Partner:innen

Mit freundlicher Unterstützung der
Irma Merk Stiftung
L. + Th. La Roche-Stiftung

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